Umzugsservice unzureichend

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rrscheffler
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Umzugsservice unzureichend

Beitrag von rrscheffler » 15.12.2012, 21:48

Nachdem ich mit vielen Problemen letztes Jahr von T-Online auf Kabel D wechselte, gibt es nun Stress mit einem Umzug von Niedersachsen nach MeVoPo. Die Verfügbarkeit für die Straße in PLZ 18225 ist für 100 Mbit/s gegeben. Problem ist offensichtlich die Neubauanlage von 18 Parteien. "Mein" Reihenendhaus wird voraussichtlich zum 01.02.2013 bezugsfertig. Die Kabel für Kabel D sind im Haus überall verlegt.
Mein "Umzugsantrag" vom 12.10.2012 wurde recht zügig am selben Tag abgelehnt, weil Kabel Digital / Internet und Telefon an der neuen Adresse nicht "angeboten" wird.
Mit meiner Kündigung hatte ich den Sachverhalt mit Nennung des Bauträgers und der voraussichtlichen Fertigstellung ausführlich beschrieben. Im Eifer der raschen Erledigung ist nun eine Kündigung aus dem Umzug geworden. Angeboten wird Kabel D objektiv an dieser Adresse aber formal?
Diese kundenunfreundliche Handhabung habe ich beanstandet und vorsorglich einen neuen Online-Umzug beantragt, mit dem Hinweis, Kabel D liegt in der Straße. Darauf hin bekam ich einen Antrag für den Bau eines Kabelanschlusses. Diesen Antrag stellte der Bauträger dann auch. Bis heute sei aber noch kein Kostenangebot unterschrieben. Es wäre ja ganz toll, wenn ich von diesem Kostenangebot unterrichtet worden wäre. Fehlanzeige. Die Baubeschreibung sieht eine Versorgung mit Rundfunk und Fernsehsteckdosen in jedem Raum vor, so dass ich davon ausgehe, dass der Anschluss irgendwie rea-lisiert wird. Eine Nachfrage beim Bauträger ergab die Zusicherung, dass Kabel D angeschlossen wird.

Mir kommt es nun darauf an, die Telefonnummern zugeteilt zu bekommen, von mir aus auch unter dem Vorbehalt der Freigabe und das ich die Hardware von Kabel D nicht zurückschicken muss.

Da ich ja Eigentümer des Hauses bin, die Kabelanlage aber für alle 18 Parteien gelegt wird, bleibt die Frage nach dem Verfügungsrecht über Kabel D Anschlüsse. Schließlich muss ja eine "dreier" Dose dran.

Wer kann hierzu etwas schreiben?

Newty
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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von Newty » 15.12.2012, 22:54

rrscheffler hat geschrieben: Angeboten wird Kabel D objektiv an dieser Adresse aber formal?
Wenn hierzu Baumaßnahmen erforderlich sind, kann der Vertrag erst nach Abschluss dieser Maßnahmen umgezogen werden. Ein Umzug in ein nicht versorgtes Objekt ist nicht zulässig.
Es wäre ja ganz toll, wenn ich von diesem Kostenangebot unterrichtet worden wäre. Fehlanzeige.
Ich sehe keine Begründung, warum du das Ding bekommen solltest. Du bekommst ja auch nicht jede Rechnung und jeden KV, der im Rahmen der Bauausführung beim Träger ankommt.
Die Baubeschreibung sieht eine Versorgung mit Rundfunk und Fernsehsteckdosen in jedem Raum vor, so dass ich davon ausgehe, dass der Anschluss irgendwie rea-lisiert wird.
Wenn die Beschreibung wirklich so kurz ist, kann es passieren, dass wirklich nur das Hausnetz in der Bauleistung enthalten ist. Der Anschluss ans Kabel/an eine Dachantenne/an eine Satschüssel ist dann dem Eigentümer überlassen.
Eine Nachfrage beim Bauträger ergab die Zusicherung, dass Kabel D angeschlossen wird.
Da der Bauträger ohne deine "Mithilfe" anscheinend nicht gesehen hat, dass man für Kabel auch ein Kabel braucht, würde ich mir diese Aussage schriftlich geben lassen.
Mir kommt es nun darauf an, die Telefonnummern zugeteilt zu bekommen, von mir aus auch unter dem Vorbehalt der Freigabe und das ich die Hardware von Kabel D nicht zurückschicken muss.
Da verstehe ich dein Problem jetzt nicht. Was ist daran so schlimm, neue Hardware zu bekommen? Um die Hardware zu behalten reichts auch, den Anschluss an der bestehenden Adresse weiterlaufen zu lassen, bis ein Umzug des Vertrags möglich ist - auch wenn dort bereits ausgezogen wurde.
Zu den Rufnummern: Sobald eine Postadresse existiert, kannst du dir Rufnummern bei zum Beispiel Sipgate besorgen und diese dann später zu KDG portieren. Ist leider mit Kosten für Abgehende und Ankommende Portierung verbunden, aber meines Wissens die einzige Möglichkeit, Rufnummern für einen Vorwahlbereich zu bekommen, wenn dort noch kein Anschluss liegt oder dort kein Anschluss gewünscht ist. Oh: Und man kann sich seine Nummer aus dem Pool von Sipgate aussuchen.
Da ich ja Eigentümer des Hauses bin, die Kabelanlage aber für alle 18 Parteien gelegt wird, bleibt die Frage nach dem Verfügungsrecht über Kabel D Anschlüsse. Schließlich muss ja eine "dreier" Dose dran.
Entweder es gibt nen Dosenaufsatz oder wenns eine Multimediagestattung gibt kann auch die Dose gewechselt werden.
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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von Besserwisser » 15.12.2012, 23:36

rrscheffler hat geschrieben: Die Verfügbarkeit für die Straße in PLZ 18225 ist für 100 Mbit/s gegeben. Problem ist offensichtlich die Neubauanlage von 18 Parteien. "Mein" Reihenendhaus wird voraussichtlich zum 01.02.2013 bezugsfertig. Die Kabel für Kabel D sind im Haus überall verlegt.
Mein "Umzugsantrag" vom 12.10.2012 wurde recht zügig am selben Tag abgelehnt, weil Kabel Digital / Internet und Telefon an der neuen Adresse nicht "angeboten" wird.
Die Verfügbarkeit für irgend ein Haus in deiner Straße besagt noch lange nicht,
daß es auch in deinem Haus funktioniert. Das geht bei KD nummernweise.

Gerade bei neu gebauten Reihenhäusern fehlen vielleicht noch ein paar Meter Erdkabel auf das Baugelände.

:fahne:

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von rrscheffler » 17.12.2012, 08:37

Danke Newty und Besserwisser,
ihr habt mir sehr weiter geholfen.
Ich fühlte mich irgendwie auf einem verlorenen Posten, weil ich davon ausging, dass selbst die Kabel D an Kundenerhalt interessiert ist und mir die Möglichkeit zum Netzanschluss eröffnet. Nun werde ich beim Bauträger um konkrete Zeitplanung bitten. Noch vor Vertragsabschluss hatte ich nach Kabel D gefragt und mir wurde es auch schriftlich zugesichert, dass das Objekt mit Kabel D versorgt wird. So etwas kann ja nur mit Ostwirtschaft zu tun haben, denn der Architekt schreibt heute früh auf meine Anfrage:
"Sehr geehrte Herren,
technisch ist alles geklärt, die Kabel sind verlegt. Vermutlich braucht der Verwaltungsweg seine Zeit.
Gruß ...mer"
Ziemlich dreiste Aussage, wie ich finde, denn wenn die Kabel D sich nicht irrte, liegt ja der unterschriebene Auftrag noch nicht vor. Ärgerlich so eine Verfahrensweise.

Nun überlege ich, ob es nicht sogar besser ist, die Kündigung wirksam werden zu lassen, mich im Februar 2013 oder nach "Freischaltung" der Gemeinschaftsanlage durch meine Tochter "werben" zu lassen, Begrüßungsgeld zu kassieren und für ein Jahr den Bonitarif für 19,90 EUR (Internet und Telefon 32) zu nutzen. Die Fritzkarte hatte ich letztes Jahr noch kaufen können, so dass nur das Modem und die beiden CI+Karten zurückgehen und wieder beschafft werden müssten.

Wirtschaftlich außergewöhnliche Konstellation?!

LG
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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von VBE-Berlin » 17.12.2012, 09:12

rrscheffler hat geschrieben: Die Fritzkarte
Meinst Du die Homebox?

Die alte Homebox, die nach dem Kabelmodem angeschlossen wird, ist bei Neuanschlüssen nicht mehr verwendbar.
Du mußt Du, falls wirklich benötigt, eine 6390 für 5 Euro/mtl. mieten.

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von rrscheffler » 17.12.2012, 09:32

Ja, ich meinte die Homebox. Sie kostete am 14.06.2011 89,95 EUR. Ich nannte sie Fritzkarte, es steht aber Fritz Box 7270 drauf, so dass ich die sicher auch in MeVoPo nutzen könnte, wenn ich ein neues Modem bekomme.

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von VBE-Berlin » 17.12.2012, 09:38

Du kannst die alte Box bei einem Neuvertrag nur noch für EINE Leitung, ohne Unterscheidung der daraufliegenden Rufnummern, verwenden!
Für Neuanschlüsse wird die alte BOX nicht mehr freigeschaltet.
Falls Du die Box brauchst, bleibt Dir nur die Ummeldung oder die neue Homebox mit 5 Euro Aufpreis.

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von rrscheffler » 17.12.2012, 10:59

Ich befasse mich gerade mit sipgate und kann leider nicht die Leistungsmerkmale finden. So wie es aussieht, kann die Fritz Box 7270 über das Telefonnetz geschaltet werden. Ob da ein Modem nötig ist, habe ich ebenso wenig sehen können, wie die Leistungsrate.

Es ist ja schon merkwürdig, dass KD die Freischaltung auf Fritz Box 7270 bei Neuanmeldung verweigert und bei Umzug mit fünf Nummern weiterspielt. Ich will ja einfach nur in dem neuen Haus ordentlich telefonieren und im Netz sein. Bei T-Online war mit Kbit/s zu klein und bei Gewitter ging die gesamte Anlage nicht mehr, so war dann immer die DSL neu freizuschalten. Also war Kabel D für mich der richtige Partner. Sipgate ist wohl doch nur eine Telefonlösung über bestehende Internetverbindungen anderer Anbieter.

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von VBE-Berlin » 17.12.2012, 12:40

rrscheffler hat geschrieben:Sipgate ist wohl doch nur eine Telefonlösung über bestehende Internetverbindungen anderer Anbieter.
Genau!
sipgate bietet keinen Internetzugang an.

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von rrscheffler » 22.12.2012, 11:29

Habe gestern mal versucht, alle "Parteien" abzugleichen, also Bauträger-Kabel D-Vertragspartner/Kunde. Die technischen Voraussetzungen liegen vor, Kabel sind für Kabel D verlegt. Die Gesamtanlage mit 18 Parteien ist aber auf Bezugsfertigkeit zum 31.05.02013 vertraglich festgelegt. Es gibt 6 Reihenhausbesitzer und 12 Eigentumswohnungen. Der Makler bezieht zum 01.02.2013 ebenso wie ich ein Reihenhaus mit einem Sondernutzungsrecht von ca. 300 qm Grundstück. Die Anlage wird also in Abschnitten fertig. Eine eigene Leitung für Kabel D zur Straße wird es sicher nicht geben, es sei denn, die Gesamteigentümer gestatten die Verlegung durch das Gemeineigentum. Ob die Verlegung eigener Leitungen nun kostenmäßig sinn macht, ist zweifelhaft. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass die "Gemeinschaft" irgendwann den Beschluss fasst, SAT zu setzen.
Dem Makler hat Kabel D die Kündigung des bestehenden Vertrages abgelehnt, weil in der neuen Wohnung die Kabel D angeboten wird, mir hat Kabel D den Umzug abgelehnt, weil an der neuen Wohnung Kabel D nicht angeboten wird. Der Makler zieht innerhalb Kühlungsborn um, ich komme aus Niedersachsen. Während der Makler seine Telefonnummern mitnehmen kann, ist es nicht möglich, mir Telefonnummern zuzuteilen, weil der Kabel D die Baufertigmeldung noch nicht vorliegt.

Was ist da los? Die Kabel D für Großkunden (08006647611) gibt wegen Datenschutz keine Auskünfte an Endabnehmer!? Sie verweist auf die technische Abteilung (08005266625), dort kann man aber nicht tätig werden, weil kein "grünes Licht" für die neue Wohnung geschaltet ist. Ein Neuantrag kann auch nicht aufgenommen werden, weil die "Produkte" an der neuen Adresse nicht angeboten werden.

Ich vermute, dass der Bauträger erst ab Juni 2013 Gebühren für die Gesamtanlage zahlen will und sich deshalb die Baufertigmeldung verzögert. Was mach ich bis dahin?

Ich bin bei Blau.de und könnte mir eine Flatrate für vier Monate holen. Dabei riskiere ich aber, dass die Kündigung zum 31.01.2013 wirksam wird und ab 01.06.2013 ein neuer Vertrag zustande kommen muss. Ich kann dann nicht mehr meine eigene Fritz Box 7270 nutzen, weil Kabel D für "Neukunden" nur noch gemietete Modem freischaltet. Ist es dann besser, gleich zu T-online oder zu anderen Anbietern zu wechseln? Wer kann mir da einen schlauen Rat geben?