Umzugsservice unzureichend

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von Besserwisser » 22.12.2012, 19:24

rrscheffler hat geschrieben: Die technischen Voraussetzungen liegen vor, Kabel sind für Kabel D verlegt.

Die Anlage wird also in Abschnitten fertig. Eine eigene Leitung für Kabel D zur Straße wird es sicher nicht geben, es sei denn, die Gesamteigentümer gestatten die Verlegung durch das Gemeineigentum. Ob die Verlegung eigener Leitungen nun kostenmäßig sinn macht, ist zweifelhaft. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass die "Gemeinschaft" irgendwann den Beschluss fasst, SAT zu setzen.
Was bedeutet das nun?
Liegt ein Erdkabel von KD bis zu dir ins Haus?
Meint der Makler mit den Kabeln, die für KD vorgesehen sind, vielleicht nur die Kabel im Haus zu den Zimmern?

:confused:

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koaschten
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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von koaschten » 22.12.2012, 21:02

Die Kabel liegen, das Objekt ist, obwohl schon "bezugsfertig" bei KDG vom Bauherrn noch nicht als "fertig" gemeldet so das KDG das Objekt noch nicht zur Vermarktung freigibt. Technisch alles klar, aber KDG marketing weiss nicht bescheid.

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von rrscheffler » 22.12.2012, 21:42

Besserwisser hat geschrieben:
rrscheffler hat geschrieben:
Liegt ein Erdkabel von KD bis zu dir ins Haus?
Meint der Makler mit den Kabeln, die für KD vorgesehen sind, vielleicht nur die Kabel im Haus zu den Zimmern?

:confused:
Es gibt für alle Parteien auf dem Gelände ein Haus, von dem aus die Versorgungsleitungen abgehen. Wenn der Architekt sagt, "technisch ist alles geklärt, die Kabel sind verlegt, dann wäre es ja schon Vortäuschung falscher Tatsachen, wenn die Leitungen nur im Haus verlegt sind und keine Verbindung zu Kabel D haben. Ich habe den Kundenservice von Kabel D über diesen Vorgang nun schriftlich informiert und warte auf deren Erkenntnisse. Telefonisch schiebt Kabel D sich den Ball gegenseitig zu. Es ist jetzt zu klären, warum ein Kunde nicht kündigen kann und mir der "Umzug" mit Kabel D verwehrt bleibt. Entweder es geht oder es geht nicht und dann wäre das für alle Teilnehmer so. Im Verteiler muss sicher ein Verstärker angelegt sein, um alle 18 Parteien ausreichend bedienen zu können. Auch dies gehört aus meiner Sicht zu den "geklärten" technischen Voraussetzungen.

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von rrscheffler » 22.12.2012, 22:04

koaschten hat geschrieben: KDG marketing weiss nicht bescheid.
Meines Wissens kann Kabel D die Spannung bis zum Haus messen, liegt sie vor, kann die Datenleitung freigeschaltet werden. Wenn der Bauträger aber bis zur Objektübergabe an die 18 Eigentümer unterschiedliche Termine zwischen Februar und Mai 2013 hat, will er sicher nicht die Grundgebühr für Radio/TV zahlen. Es sind noch fünf Wohnungen nicht verkauft. Das bedeutet, er kann von 18 Einheiten die Kosten nur auf 13 verteilen und bleibt auf die Kosten für fünf unverkaufte Objekte sitzen. Die Verträge für Telefon und Internet liegen nicht im Benehmen des Bauherrn, sie sind aber nur über die Rundfunk/TV Leitung aktivierbar. Wird das Objekt also vorfristig zum 01.02.2013 an etwa drei Parteien übergeben, obwohl vertraglich der 31.05.2013 fixiert ist, dann könnte ein Vorbehalt für die Freischaltung rechtmäßig sein und sich so das Versteckspiel erklären. KDG marketing wird das schon wissen, sagt es aber nicht, weil sie Daten vom Großkunden schützt, um diesen nicht zu kompromittieren. Bei Übergabe behalte ich ohnehin fünf Prozent der Kaufsumme ein, so kann ich diesen technischen Mangel wenigstens finanziell ausgleichen. Ich hatte deshalb ja schon überlegt zu T-online zu gehen, da hat der Bauträger sicher keine Finger im Spiel. Ich will nur nicht am Ende zwei Verträge an der Backe haben.

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von rrscheffler » 22.12.2012, 22:05

Ich will doch nur irgendwie telefonieren und im Netz sein.

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von Newty » 22.12.2012, 22:13

rrscheffler hat geschrieben:
koaschten hat geschrieben: KDG marketing weiss nicht bescheid.
Meines Wissens kann Kabel D die Spannung bis zum Haus messen, liegt sie vor, kann die Datenleitung freigeschaltet werden.
Das ist grober Unfug. KDG hat keine Möglichkeit, eine Vorwärtsmessung zu starten. Das schließt die verbaute Technik wie auch die Topologie aus. An der Hotline kann man nur nach Aktenlage Auskunft geben.
Wenn der Bauträger aber bis zur Objektübergabe an die 18 Eigentümer unterschiedliche Termine zwischen Februar und Mai 2013 hat, will er sicher nicht die Grundgebühr für Radio/TV zahlen.
Ist TV überhaupt in den Nebenkosten enthalten? Falls nein, braucht er auch keine Kosten zu befürchten.
Ich will nur nicht am Ende zwei Verträge an der Backe haben.
Dann nimm doch für den Übergang einen Provider, der Angebote ohne Mindestvertragslaufzeit macht. Dann kannst du, sobald KDG die Leitung freigibt den Anschluss umziehen oder zu einem Provider mit anderen und besseren Konditionen wechseln
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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von rrscheffler » 22.12.2012, 22:21

newty hat geschrieben:Dann nimm doch für den Übergang einen Provider, der Angebote ohne Mindestvertragslaufzeit macht. Dann kannst du, sobald KDG die Leitung freigibt den Anschluss umziehen oder zu einem Provider mit anderen und besseren Konditionen wechseln
Bin bisher davon ausgegangen, dass ein Umzug keine Unterbrechung zulässt. Den Vertrag weiterlaufen lassen geht nicht, weil am bisherigen Anschluss mein Nacheigentümer Kabel D nutzen will.
Zuletzt geändert von rrscheffler am 22.12.2012, 22:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von rrscheffler » 22.12.2012, 22:29

Newty hat geschrieben: Das ist grober Unfug. KDG hat keine Möglichkeit, eine Vorwärtsmessung zu starten. Das schließt die verbaute Technik wie auch die Topologie aus. An der Hotline kann man nur nach Aktenlage Auskunft geben.
Entschuldigung, groben Unfug will ich natürlich nicht verbreiten. Hier war wohl der Wunsch höher als die Realität. Mit dieser tiefgreifenden Logik komme ich ohnehin nicht weiter, weil ich den "Schuldigen" sicher beim Bauträger finde und der hier nicht mit offenen Karten spielt. Der Makler sagte mir, der Bauträger muss mir nicht alles sagen und so bleibe ich am kürzeren Hebel.

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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von Newty » 22.12.2012, 22:59

rrscheffler hat geschrieben: Hier war wohl der Wunsch höher als die Realität.
Kein Problem. Die graue Post, also die Telekom hatte mal eine ähnliche Technik in der Hinterhand, die ziemlich genau das abgebildet hat. Wurde meines Wissens aber mit den digitalen Vermittlungen abgeschafft und würde den heutigen Anforderungen für DSL sowieso nicht genügen.

weil ich den "Schuldigen" sicher beim Bauträger finde und der hier nicht mit offenen Karten spielt. Der Makler sagte mir, der Bauträger muss mir nicht alles sagen und so bleibe ich am kürzeren Hebel.
Ich kenne die internen Abläufe nicht, aber ich sehe das so wie du. Anscheinend kann oder will man nicht teilweise Bezugsfertigkeit mitteilen und hält ganz nebenbei am meines Erachtens veralteten Modell des Kabelfernsehens über Nebenkosten und der Antennenanlage im Gemeinschaftseigentum mit eigener Betreuung fest. Ich drück dir alle Daumen, dass du möglichst bald wieder einen annehmbaren Anschluss hast.
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Re: Umzugsservice unzureichend

Beitrag von Newty » 22.12.2012, 22:59

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