Mitteilung Analogabschaltung - Nun docsis 3.1?

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Breymja
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Re: Mitteilung Analogabschaltung - Nun docsis 3.1?

Beitrag von Breymja » 29.12.2018, 14:51

Flole hat geschrieben:
29.12.2018, 02:19
Du bist nicht Vertragsinhaber und damit kriegst du kein Schreiben, das kriegt nur der Vertragsinhaber des Kabelanschlusses. Die Information ist dann Aufgabe der Hausverwaltung, wenn deine das nicht macht mal da beschweren.
Ich bin betroffen, bin schließlich Vertragsinhaber von TV und Internet, das in diesem Zeitraum vermutlich nicht zur Verfügung stand. Es wurde sogar explizit erwähnt, dass man einen Brief bekäme. Die Hausverwaltung hat aber laut Nachfrage ebenfalls nichts bekommen, die hängt normalerweise jeden Müll aus und sei es nur der Falschparker beim Nachbarn, lol.

Flole
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Re: Mitteilung Analogabschaltung - Nun docsis 3.1?

Beitrag von Flole » 29.12.2018, 14:56

Aber nicht Vertragsinhaber des Kabelanschlusses und damit hast du überhaupt nichts damit zu tun. Wenn nur ein Internettarif besteht und gar kein TV gibt's auch keine Nachricht.

Die Mehrnutzerverträge sind ja billiger weil VF da einen reduzierten Aufwand hat, genau das sieht man hier ja. Ich kann dir gerne zeigen was die Hausverwaltung/der Vermieter für einen Brief kriegt, da stehen hinten die Liegenschaften mit Terminen drauf, also eventuell ist der schon lange dagewesen wenn es mehrere Gebäude in unterschiedlichen Gebieten gibt.

Bonzo
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Re: Mitteilung Analogabschaltung - Nun docsis 3.1?

Beitrag von Bonzo » 29.12.2018, 15:20

reneromann hat geschrieben:
28.12.2018, 12:46
Drittens: Die maximal buchbare Geschwindigkeit KANN im Zuge der Umstellung ansteigen, MUSS aber nicht. Denn die hängt neben der technischen Möglichkeit auch von den Gegebenheiten HINTER dem CMTS ab (Auslastung Backboneanbindung usw. usf.) - und wenn da jetzt schon kaum noch Luft ist, würde sich VF mit einer Freigabe höherer Geschwindigkeiten direkt in's Knie schießen.
Hat das Kabel Deutschland schon jemals gestört? "Laut Informationen von DIGITAL FERNSEHEN sind aktuell Überbuchungen von über dem 200-fachen Normalität bei Kabelnetznetzbetreibern."

Ich behaupte sogar, dass die Taktik aufgeht und sich unterm Strich lohnen wird. Jeder Kunde bringt zunächst einmal Geld. Geld, das er nicht der Konkurrenz gibt. Jetzt laß den Kunden einen Tarif für 30 Euro im Monat haben. Wenn man den 12 Monate mit Gutschriften hinhalten kann und er die nächsten 10 Jahre beim Anbieter bleibt, hat es sich gelohnt.
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Re: Mitteilung Analogabschaltung - Nun docsis 3.1?

Beitrag von DerSarde » 29.12.2018, 15:26

Bonzo hat geschrieben:
29.12.2018, 15:20
Hat das Kabel Deutschland schon jemals gestört? "Laut Informationen von DIGITAL FERNSEHEN sind aktuell Überbuchungen von über dem 200-fachen Normalität bei Kabelnetznetzbetreibern."
Du hast schon gesehen, dass der Artikel von vor fast 5 Jahren ist (Februar 2014)? So wie du das schreibst, suggeriert das, dass der Artikel hochaktuell ist.
Da kann sich inzwischen schon was geändert haben, auch wenn es freilich immer noch überlastete Segmente gibt.
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Re: Mitteilung Analogabschaltung - Nun docsis 3.1?

Beitrag von reneromann » 29.12.2018, 16:14

Bonzo hat geschrieben:
29.12.2018, 15:20
reneromann hat geschrieben:
28.12.2018, 12:46
Drittens: Die maximal buchbare Geschwindigkeit KANN im Zuge der Umstellung ansteigen, MUSS aber nicht. Denn die hängt neben der technischen Möglichkeit auch von den Gegebenheiten HINTER dem CMTS ab (Auslastung Backboneanbindung usw. usf.) - und wenn da jetzt schon kaum noch Luft ist, würde sich VF mit einer Freigabe höherer Geschwindigkeiten direkt in's Knie schießen.
Hat das Kabel Deutschland schon jemals gestört? "Laut Informationen von DIGITAL FERNSEHEN sind aktuell Überbuchungen von über dem 200-fachen Normalität bei Kabelnetznetzbetreibern."

Ich behaupte sogar, dass die Taktik aufgeht und sich unterm Strich lohnen wird. Jeder Kunde bringt zunächst einmal Geld. Geld, das er nicht der Konkurrenz gibt. Jetzt laß den Kunden einen Tarif für 30 Euro im Monat haben. Wenn man den 12 Monate mit Gutschriften hinhalten kann und er die nächsten 10 Jahre beim Anbieter bleibt, hat es sich gelohnt.
Und was hat deine Aussage jetzt mit der ursprünglichen Frage zu tun?

Es gibt KEINEN Automatismus, dass direkt mit der Analogabschaltung höhere Geschwindigkeiten verfügbar sind. Denn die Freischaltung der höheren Geschwindigkeiten erfolgt auch aus marketingtechnischer Sicht - und z.T. auch erst dann, wenn es das CMTS überhaupt unterstützt. Und eben DA ist kein Automatismus dabei, der sagt, dass das sofort mit Analogabschaltung passiert. Ebenfalls wie es keinen Automatismus gibt, dass sofort mit der Analogabschaltung definitiv ein DOCSIS3.1-Träger dazu kommt (wenn es das CMTS nicht unterstützt, gibt's kein 3.1).

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Re: Mitteilung Analogabschaltung - Nun docsis 3.1?

Beitrag von robert_s » 29.12.2018, 16:45

Bonzo hat geschrieben:
29.12.2018, 15:20
Hat das Kabel Deutschland schon jemals gestört? "Laut Informationen von DIGITAL FERNSEHEN sind aktuell Überbuchungen von über dem 200-fachen Normalität bei Kabelnetznetzbetreibern."
Da ich in meinem Segment 85% der Tarife ermittelt habe, kann ich definitiv sagen, dass das nicht aktuell ist: Mein Segment dürfte mit über 1000 Kunden zu den größeren gehören, und vor der Analogabschaltung wurde hier max. 200Mbit/s vermarktet - da lag der Überbuchungsfaktor bei ca. 120. Nach der Analogabschaltung wurde (mit weiterhin über 1000 Kunden) der Gigabit-Tarif vermarktet, aber dennoch ist der Überbuchungsfaktor auf ca. 90 gesunken - und der ist nur auf die EuroDOCSIS 3.0 Kapazität bezogen! Auf die Gesamtkapazität (EuroDOCSIS 3.0 + DOCSIS 3.1) bezogen liegt der Überbuchungsfaktor derzeit unter 50.

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Re: Mitteilung Analogabschaltung - Nun docsis 3.1?

Beitrag von robert_s » 29.12.2018, 16:54

reneromann hat geschrieben:
29.12.2018, 16:14
Es gibt KEINEN Automatismus, dass direkt mit der Analogabschaltung höhere Geschwindigkeiten verfügbar sind. Denn die Freischaltung der höheren Geschwindigkeiten erfolgt auch aus marketingtechnischer Sicht
Was seltsame Blüten treibt: In der Schillingstraße in Berlin-Reinickendorf habe ich im Juli 2017 erstmals in Berlin Verfügbarkeit des 500Mbit/s-Tarifs vorgefunden. Aber während bei mir 21 Tage nach der Analogabschaltung der maximal verfügbare Tarif gleich von 200Mbit/s auf 1000Mbit/s sprang - sind in der Schillingstraße bis heute max. 500Mbit/s verfügbar. Andere Gebiete in Berlin, die nach der Schillingstraße auf 500Mbit/s ausgebaut wurden, haben nun ebenfalls den Gigabit-Tarif verfügbar.

Wer weiß, vielleicht liegt es ja gerade daran, dass dort so früh auf 500Mbit/s ausgebaut wurde, und die Technik entsprechend nun schon wieder zu alt für Gigabit ist...?!?