Rückwegstörer, was passiert jetzt?

Internet und Telefon gestört oder gar ganz ausgefallen? Speedprobleme, die nicht offensichtlich auf die verwendeten Geräte zurückzuführen sind? Dann ist dieses Forum genau richtig!
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Breymja
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Re: Rückwegstörer, was passiert jetzt?

Beitrag von Breymja » 13.11.2018, 15:50

Aber ich hatte die 50 Mbits doch in den ersten 14+ Tagen nach Buchung der Option voll anliegen, bei Werten wie jetzt hätte ich sie widerrufen, hab dann erst mit Gbit-Verfügbarkeit wieder genauer geschaut und da ist mir aktiv aufgefallen, dass es wahnsinnig gesunken ist. Ich brauche die 50 nicht dauernd, ich uploade vielleicht einmal die Woche für 2-3 h was, aber das mache ich dann gerne genauso schnellstmöglich wie ich die maximale Geschwindigkeit gerne habe, wenn ich einmal im Monat ein paar hundert Gig an Daten sauge. Ansonsten streame ich zwar, aber mehr als ein TB kommt hier im Monat auch nie zusammen, bei Familien mit Mediennutzung sehen die Werte völlig anders aus. "Power-User" bin ich damit wohl trotzdem, ganz klar.

Ich weiß, dass der Gbit-Vertrag ein ganz normaler Vertrag ist. Dass der mit Homebox nicht läuft, habe ich doch oben geschrieben, weswegen ich ja noch abwarte. Es ist aber für mich eine Option (im Sinne des Wortes, nicht des VF-Marketingsprechs) diese zu haben, denn bei DSL habe ich diese Option nicht.
Das heißt nicht, das der Anbieter alles unternehmen muss um diese zu erreichen, sondern das du falls diese wiederholt unterschritten wird kündigen kannst.
Und in einer normalen Marktwirtschaft bedeutet das exakt das was ich sagte: Er wird alles unternehmen, seine Kunden nicht durch Sonderkündigungen wegen nicht erbrachter Leistung zu verlieren. Und natürlich habe ich Anspruch auf diese Minimaldatenraten, wenn sie Teil des Vertrags sind. Diese Transparenzverordnungsdinger sind zwar mitunter kein Vertragsbestandteil (da bin ich mir aber nicht sicher, gehe deswegen aber mal vom für Kunden schlechtesten Punkt aus), aber sie haben Backup von jeder Menge Gerichtsurteile, dass der Käufer durchaus Anspruch auf gewisse Mindestraten hat, alles andere wäre schlussendlich Verbrauchertäuschung, dann könnte jeder Tarif bis zu 1 Gbits sein, die anderen bräuchte es nicht, wenn der Anbieter liefern dürfte, was er eben hinbringt.

Und du missverstehst mich wieder: Ich habe keine Beabsichtigung meinen Vertrag zu kündigen. Ich habe eine Meinung zum Brimborium geäußert. Natürlich bleibe ich dort wo ich die beste Preis-Leistung bekomme und das ist trotz der Upload-Misere Vodafone. Solange ich da Gutschriften bekommen kann und die zumindest so tun, als würden sie daran arbeiten passt das.

Es ist schön, dass die Telekom Glasfaser überall hinzieht, aber mein Vermieter möchte das leider nicht, weil wir mit Gbit-Kabel und 200er DSL (in Teilen) bereits gut genug ausgestattet sind für ein 11000 Einwohner Kaff.

Hinsichtlich dem Stop: Das ist die Aussage des Technikers. Das Augsburger Netz hat das angeblich nicht geschafft und die Anschlüsse wurden auf 400 Mbits zurückgestuft. Das ist nicht meine Aussage. Da die Vodafone-Moderatoren das aber weder bestätigen noch dementieren können (und zudem offensichtlich extrem wenig erfreut über diese Technikeraussage sind), schwirren mir als Kunden jetzt natürlich erstmal Fragezeichen im Kopf, die niemand außer jemand von Vodafone ausräumen könnte.

Grundsätzlich ist mein Ziel jetzt, den Upload wieder hinzubekommen und sobald möglich mit meiner kostenlosen Homebox Option (daher bei Verfügbarkeit der 6591) aufs Gbit zu wechseln, auch wenn ich dann den Neukundenrabatt für die Verlängerung verliere. Nur eben zum Preis von 49,99 und nicht 69,99 € weswegen ich in den ersten drei Monaten das machen muss und notfalls auf Homebox verzichten und ne eigene kaufen muss. Die Frage die sich mir jetzt halt stellt: Wenn die Schaltung von Gbit wirklich eingestellt wurde, wann ist dann laut derer Richtlinien der "Start" von GBit? Das ist relevant, weil 20 € mehr oder weniger in der Tasche dann durchaus nen Unterschied ausmachen.

Flole
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Re: Rückwegstörer, was passiert jetzt?

Beitrag von Flole » 13.11.2018, 16:21

Dann war da der Störer noch nicht vorhanden, ich habe doch erklärt wie sich ein solcher auf die Gesamtbandbreite auswirkt...

Die Mindestbandbreite wird normalerweise geliefert, das kann VF auch belegen das es an vielen Anschlüssen läuft (inklusive meinem), von Verbrauchertäuschung kann man hier also nicht reden. Insbesondere wenn es "höhere Gewalt" durch einen Rückwegstörer ist.
Wenn nun jemand Powerline nutzt und dadurch VDSL stört dann hast du dort übrigens auch (abgesehen von Verbindungsabbrüchen) nur eine deutlich geringere Geschwindigkeit (die Mindestdatenrate wird dann auch da unterschritten).

Die 6591 wirst du mit etwas Glück noch dieses Jahr erwarten können, aber dazu hab ich hier woanders auch schon mehr als genug geschrieben (und sogar eine Andeutung gemacht warum das ganze eben noch dauert).

Ich denke wenn du das alles bezahlst wird dein Vermieter da nichts gegen haben, immerhin ist das für sein Gebäude ja ein deutlicher Mehrwert (also wenn einer meiner Mieter mich fragen würde dann wäre ich begeistert und nen Abendessen würde ich demjenigen auch noch ausgeben).

Den Upload wirst du selbst warscheinlich nicht wieder hinbekommen bis der Störer weg ist, du könntest ja vielleicht mal deine Modemwerte posten dann kann man mal schauen was da los ist, nicht das da einfach nur irgendwas verstellt ist (wobei das eher unwarscheinlich ist).

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Re: Rückwegstörer, was passiert jetzt?

Beitrag von DerSarde » 13.11.2018, 16:29

Breymja hat geschrieben:
13.11.2018, 15:50
Hinsichtlich dem Stop: Das ist die Aussage des Technikers. Das Augsburger Netz hat das angeblich nicht geschafft und die Anschlüsse wurden auf 400 Mbits zurückgestuft. Das ist nicht meine Aussage.
Das hat dir der Techniker so gesagt? :shock: So wie ich das sehe, stimmt das einfach nicht, denn dann müsste ja auch der Verfügbarkeitscheck auf der Homepage zurückgestuft worden sein, und das ist nicht der Fall.
(und zudem offensichtlich extrem wenig erfreut über diese Technikeraussage sind)
Kann ich verstehen...
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Re: Rückwegstörer, was passiert jetzt?

Beitrag von Breymja » 13.11.2018, 22:53

Das hat dir der Techniker so gesagt? :shock: So wie ich das sehe, stimmt das einfach nicht, denn dann müsste ja auch der Verfügbarkeitscheck auf der Homepage zurückgestuft worden sein, und das ist nicht der Fall.
Warum sollte ich mir eine für mich schlechte Nachricht ausdenken? Ja, das hat er gesagt. Übrigens auch, dass es normal ist, dass das noch als verfügbar angezeigt wird, weil das Marketingsache und nicht Sache der Technik ist. Ich würde bei Buchung einfach ein Storno erhalten. Vermutlich meinte er damit "Shitstormvermeidung" - aber das habe ich jetzt interpretiert.
Die Mindestbandbreite wird normalerweise geliefert, das kann VF auch belegen das es an vielen Anschlüssen läuft (inklusive meinem), von Verbrauchertäuschung kann man hier also nicht reden. Insbesondere wenn es "höhere Gewalt" durch einen Rückwegstörer ist.
Wenn nun jemand Powerline nutzt und dadurch VDSL stört dann hast du dort übrigens auch (abgesehen von Verbindungsabbrüchen) nur eine deutlich geringere Geschwindigkeit (die Mindestdatenrate wird dann auch da unterschritten).
Du missverstehst mich schon wieder. Ich habe mich immer noch auf deine Aussage bezogen, die - bis zur Klarstellung was du gemeint hast - gesagt hat, dass diese Werte normal sind. Solange die Raten im Normalbetrieb erreicht werden, ist doch alles super in Ordnung. Aber deine Aussage hat zuerst nur die Interpretation zugelassen, das wäre für dich ein Normalzustand und warum ich mich darüber aufrege. Ich habe aufgezeigt, dass das so nicht geht. Und auch wenn es eine Störung gibt, gibt es Grenzen bis zur Behebung und die sind gerichtlich nicht bei bis zu 15 Monaten. Und bei Segmentüberlastung weitere Kunden zuzulassen IST Verbrauchertäuschung, da brauchen wir erst gar nicht zu diskutieren. Segmentüberlastung ist auch keine Störung und ebenso keine höhere Gewalt. Das wäre verhinderbar, problemlos.
Ich denke wenn du das alles bezahlst wird dein Vermieter da nichts gegen haben,
Hat er leider trotzdem. (Telekom hat hier in der Nähe Glasfaser gelegt und Vermieter hätten sich bewerben können um auch außerhalb günstig ne Leitung zu bekommen, aber wie gesagt, wir seien genug versorgt) Der ist generell strikt gegen jegliche bauliche Veränderungen, da darf man nicht mal ein Wettermessgerät außen anbringen (mit Klebstoff!) ... :roll:

Modemwerte wurden vom Techniker angeblich angepasst, sieht aktuell so aus, leider etwas schlechter als vor ein paar Tagen, oben viel weniger QAM64 und ein Kanal ist weg. (Er meinte aber, er hätte nur die Dämpfung in die Optimalwerte gebracht) Unten ist der Störer wohl wieder aktiv, QAM8 - ich kann das aber nicht lesen, also überlasse ich das euch, das war nur die Info vom Techniker:
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Flole
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Re: Rückwegstörer, was passiert jetzt?

Beitrag von Flole » 14.11.2018, 08:11

Wenn plötzlich eine Stromleitung beeinträchtigt wird und nicht mehr die Kapazitäten bereitstellen kann und in Folge dessen andere Stromleitungen überlastet werden und eine Abschaltung stattfindet, ist das ja auch kein schuldhaftes Verhalten des Netzbetreibers. Die Kapazitäten wurden einfach weggenommen, da kann man nichts tun außer suchen warum das der Fall sein könnte, und das dauert (auch weil da Tiefbau erforderlich sein könnte der genehmigt werden muss). Die Kapazitäten waren ja da, und das wurde nicht schlagartig so extrem Überbucht, das ist passiert weil die Kapazitäten weggenommen wurden.

Mit den Werten müsste man eigentlich problemlos die 50Mbit/s erreichen können (ist meine persönliche Erfahrung), außer da sind viele Leute im Segment die es auch nutzen, dann kann es tatsächlich eng werden. Der fehlende Kanal oben müsste ein Firmware Bug sein, der gehört da eigentlich hin, aber das ist für den Upload sowieso irrelevant, da zählt überwiegend der Rückkanal.

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Re: Rückwegstörer, was passiert jetzt?

Beitrag von Breymja » 06.12.2018, 02:04

Das Problem hat sich zwei Tage nach dem Tausch der Fritz!Box (daher keine Ahnung, ob das damit zusammenhing) schlagartig in Luft aufgelöst (Vodafone sagt, sie hätte nichts getan) und ich erhalte immer die vollen 50 Mbit - also deutlich mehr als ich erwartet hatte. Erfreulich. Hoffentlich bleibt das so. http://www.speedtest.net/de/result/7856871176

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Re: Rückwegstörer, was passiert jetzt?

Beitrag von Snoopywtm » 06.12.2018, 20:01

Moin,

bei mir ( ehemals 200 MBit download ) trat das vor ein paar Wochen auch auf, habe mir zuerst aber nichts dabei gedacht.

Dann gesehen, daß jetzt bei mir auch 500 MBit zur Verfügung stehen. Ich dachte mir, daß Vodafone da evtl etwas an den Verteilern gewechselt hat und habe, da Spielkind, auf die 500 Mbit / 50Mbit gewechselt.

Die Messungen bei Vodafone zeigen so um die 400 MBit/s an, der von Ookla auch, Breitbandmessung.de zeigt ziemlich konstant so um die 80 MBit/s an, "wie ist meine IP" noch weniger.

Tatsächliche Downloadraten liegen reell so bei ca. 2 - 3 MBit/s...

Techniker ( am 05.12. bei mir gewesen ) sprach auch von einer "Rückwegstörung". Mein altes Ticket wurde gelöscht, es soll auch ein neues erstellt werden. Wenn das bis morgen nicht erscheint, werde ich wohl auch mal wieder die Hotline bemühen müssen :? .

Ach ja, vie Telefonleitung gibt´s hier 1 MBit ... :brüll:

P.S. Aufgefallen sind mir in meiner eigenen 6590 die hunderttausendfachen "korrigierbaren Fehler" ( je höher die Frequenz, desto mehr Fehler. )
Aber auch mit der seit 1 Woche wieder angeschlossenen Vodafone-Fritzbox6490 ist das Problem nicht verschwunden ( ich kann bloß die Fehlerkorrekturen nicht mehr sehen , Vodafone weiß schon warum :wink2: )
Gruß aus Ostfriesland