Wer hat seit circa 09.2018 auch Probleme? Stichworte: Upload, QPSK, QAM8, Rückkanalstörer

Internet und Telefon gestört oder gar ganz ausgefallen? Speedprobleme, die nicht offensichtlich auf die verwendeten Geräte zurückzuführen sind? Dann ist dieses Forum genau richtig!
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Meister Voda
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Re: Wer hat seit circa 09.2018 auch Probleme? Stichworte: Upload, QPSK, QAM8, Rückkanalstörer

Beitrag von Meister Voda » 11.12.2018, 12:43

NoNewbie hat geschrieben:
11.12.2018, 06:22

Und zur RW-Einmessung muss man Wissen, dass es 2 verschiedene Ansätze zur Dämpfung innerhalb der Verstärker gibt und diese das Rückwegrauschen unterschiedlich beeinflussen.
Das ist ein Thema, worüber man mal diskutieren könnte.
Ja, in einem guten, neueren HAV kann man die RW-Dämpfung
  1. am Eingang
  2. an der ersten Interstage (nach dem Vor-Verstärker)
  3. an der zweiten Interstage (vor der Endstufe)
  4. am Ausgang (nach der Endstufe)
konfigurieren. Dabei sollte man natürlich bevorzugt den Regelbereich vor der Endstufe nutzen, damit das Nutzsignal an der Vorstufe möglichst hoch ist. Wird mehr Dämpfung benötigt, möglichst hinter der Endstufe, dann hinter dem Vor-Verstärker und als letzte Option am Eingang regeln.

Dann sollte man sich natürlich auch noch Gedanken über das "Dynamic Power Ranging" der CMTS machen, welches den notwendigen Sendepegel am Modem in Abhängigkeit der bevorzugten Modulation und des dafür notwendigen SNR variieren kann. In Segmenten mit Ingress-Problemen kann da mal ein Sprung von bis zu 8 dB in der notwendigen Sendeleistung liegen, wenn die CTMS zwischen 64 QAM und 16 QAM schaltet. Hat dann ein HAV eine zu hohe Verstärkung im RW, kann es passieren, dass alle anderen Modems im Segment aus dem Netz fliegen und/oder die CMTS deswegen dann auf 16 QAM runter moduliert. Das wird insbesondere dann wichtig, wenn die ersten OFDM-Blöcke im Upstream geschaltet werden.
Zuletzt geändert von Meister Voda am 11.12.2018, 12:47, insgesamt 3-mal geändert.
Beste Grüße,
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Flole
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Re: Wer hat seit circa 09.2018 auch Probleme? Stichworte: Upload, QPSK, QAM8, Rückkanalstörer

Beitrag von Flole » 11.12.2018, 13:34

NoNewbie hat geschrieben:
11.12.2018, 06:22
Im Rückweg werden nur Dämpfungen bestimmt. Denn es gibt parallel zum Wirknetz (Modem - CMTS) eine Messanschaltung.
Deswegen werden ja auch die Telemetrieträger benötigt. Damit wird nämlich jedem Messgerät mitgeteilt, mit welchem Pegel es am Headend angekommen ist.
Das Messgerät zeigt dann dies an.
Und wenn es hier Flole nicht ganz verstehen will und schon wieder stänkert und sinnlosen Kommentar abgibt.
Niemand stänkert hier rum, nur wenn du alles als persönlichen Angriff auffasst dann werd damit glücklich. So eine Reaktion ist einfach nur peinlich und traurig, du wirst hier ständig in einer fachlichen Konversation persönlich, das entkräftet im Prinzip schon jedes Argument da es ja eher was persönliches zu sein scheint als eine technische Diskussion.
Das was du hier die ganze Zeit erzählst ist jedenfalls einfach nur Quatsch. Zumal du gerade genau das gesagt hast worüber ich die ganze Zeit Rede: Es gibt einen Sendepegel der gemessen wird und einen Empfangspegel der gemessen wird, zwischendrin wird natürlich nicht gemessen, wozu auch, solange am Ende das SNR passt ist das ja auch nicht notwendig. Beim Einpegeln wird dann am Verstärker gemessen, und später an den Dosen nochmal (wieder der Sendepegel), was anderes hab ich aber auch nie behauptet
NoNewbie hat geschrieben:
11.12.2018, 06:22
Am Ende sind natürlich die Sendepegel der Modems genormt und dass habe ich auch gar nicht abgelehnt, sondern dass irgendwo im Netz RW-Pegel gemessen werden.
Auch hier wieder: Der Rückwegpegel wird natürlich gemessen (was denkst du was das CMTS macht und wieso es sagt ob das Modem nun stärker oder schwächer senden soll, und da haben wir dann auch noch den Rückwegsendepegel der gemessen wird), wie willst du sonst den Verstärker einpegeln? Nach Gefühl und Wellenschlag oder mit ner Wünschelrute?
NoNewbie hat geschrieben:
11.12.2018, 06:22
Es bleibt dabei, wer zu wenig zu dem Thema weiß, sollte eben nicht versuchen immer das letzte Wort zu haben.
Stimmt, dann halte dich da doch auch dran.
NoNewbie hat geschrieben:
11.12.2018, 06:22
Ich habe schon Verstärker zurückgegeben, die bereits von den Technikabteilungen von damals KDG und UnityMedia zertifiziert waren und trotzdem einen Schaltungsfehler hatten.
Herzlichen Glückwunsch, bleibt zu hoffen das es nicht einfach nur Unfähigkeit des Technikers war den Rückkanal vernünftig einzustellen mangels Verständnis was da genau passiert....

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Re: Wer hat seit circa 09.2018 auch Probleme? Stichworte: Upload, QPSK, QAM8, Rückkanalstörer

Beitrag von NoNewbie » 11.12.2018, 14:00

Danke für den Glückwunsch, du Quatschkopf.
Nur zur Info, der Hersteller hat alle HAV zurückgerufen und unsere Firma hat dazu noch eine Entschädigung für die Aufwendungen des Austauschs aller Verstärker erhalten.

Und noch einmal, es wird kein Pegel im Netz gemessen, weil es nicht geht.
Deshalb gibt es eine parallele Messanschaltung und das Messgerät sendet einen Pegel aus und bekommt den Empfangspegel mitgeteilt, daher wird eine Anlagendämpfung festgestellt.
Aber es wird kein Pegel eines sendenden Modems gemessen.

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Meister Voda
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Re: Wer hat seit circa 09.2018 auch Probleme? Stichworte: Upload, QPSK, QAM8, Rückkanalstörer

Beitrag von Meister Voda » 11.12.2018, 14:09

NoNewbie hat geschrieben:
11.12.2018, 14:00

Und noch einmal, es wird kein Pegel im Netz gemessen, weil es nicht geht.

Aber es wird kein Pegel eines sendenden Modems gemessen.
Und wie bestimmt dann die CMTS, ob das Modem einen höheren / niedrigeren Sendepegel benötigt?
Beste Grüße,
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Re: Wer hat seit circa 09.2018 auch Probleme? Stichworte: Upload, QPSK, QAM8, Rückkanalstörer

Beitrag von Meister Voda » 11.12.2018, 14:10

NoNewbie hat geschrieben:
11.12.2018, 14:00

Und noch einmal, es wird kein Pegel im Netz gemessen, weil es nicht geht.
Deshalb gibt es eine parallele Messanschaltung und das Messgerät sendet einen Pegel aus und bekommt den Empfangspegel mitgeteilt, daher wird eine Anlagendämpfung festgestellt.
Und wo kommt dann der Empfangspegel her, der Angezeigt wird?!? Wird der gewürfelt?
Beste Grüße,
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Re: Wer hat seit circa 09.2018 auch Probleme? Stichworte: Upload, QPSK, QAM8, Rückkanalstörer

Beitrag von DarkStar » 11.12.2018, 14:21

Vielleicht solltest du seinen Post nochmal genauer lesen :)

maduski
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Re: Wer hat seit circa 09.2018 auch Probleme? Stichworte: Upload, QPSK, QAM8, Rückkanalstörer

Beitrag von maduski » 11.12.2018, 16:00

...doppelpost...
Zuletzt geändert von maduski am 11.12.2018, 16:02, insgesamt 1-mal geändert.

maduski
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Re: Wer hat seit circa 09.2018 auch Probleme? Stichworte: Upload, QPSK, QAM8, Rückkanalstörer

Beitrag von maduski » 11.12.2018, 16:01

Dann sollte man sich natürlich auch noch Gedanken über das "Dynamic Power Ranging" der CMTS machen, welches den notwendigen Sendepegel am Modem in Abhängigkeit der bevorzugten Modulation und des dafür notwendigen SNR variieren kann. In Segmenten mit Ingress-Problemen kann da mal ein Sprung von bis zu 8 dB in der notwendigen Sendeleistung liegen, wenn die CTMS zwischen 64 QAM und 16 QAM schaltet. Hat dann ein HAV eine zu hohe Verstärkung im RW, kann es passieren, dass alle anderen Modems im Segment aus dem Netz fliegen und/oder die CMTS deswegen dann auf 16 QAM runter moduliert. Das wird insbesondere dann wichtig, wenn die ersten OFDM-Blöcke im Upstream geschaltet werden.
Gibt es das Dynamic Power Ranging schon? Bei mir sehe ich am Modem immer ca. 3dB mehr, wenn statt QAM64 auf QAM16 geswitcht wurde. Deswegen wundert es mich: Warum sollte die CMTS QAM16 nehmen, wenn die Verstärkung zu hoch ist?

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Meister Voda
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Re: Wer hat seit circa 09.2018 auch Probleme? Stichworte: Upload, QPSK, QAM8, Rückkanalstörer

Beitrag von Meister Voda » 11.12.2018, 17:02

maduski hat geschrieben:
11.12.2018, 16:01
Gibt es das Dynamic Power Ranging schon? Bei mir sehe ich am Modem immer ca. 3dB mehr, wenn statt QAM64 auf QAM16 geswitcht wurde. Deswegen wundert es mich: Warum sollte die CMTS QAM16 nehmen, wenn die Verstärkung zu hoch ist?
Dynamic Power Ranging gibt es schon mindestens seit DOCSIS 2.0.

Bei mir ist es genau umgekehrt. Bei 16QAM geht der Pegel ca. 3 - 5 dB runter, was darauf schließen lässt, dass ein oder mehrere Modems schon auf einer viel zu hohen Sendeleistung senden müssen. Ergo, scheint in einem oder mehreren Häusern die Verstärkung für 64 QAM zu niedrig zu sein, wenn wegen leichtem Ingress etwas mehr Sendeleistung notwendig wird.

In deinem Fall klingt es eher wie ein Rückkanalstörer, bei dem dann auf 16 QAM mit 9 dB erhöhtem Pegel (16 QAM benötigt ca. 6 dB weniger Pegel als 64 QAM + 3 dB mehr Sendeleistung) gerade noch genug SNR vorhanden ist, damit alles funktioniert.
Beste Grüße,
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Re: Wer hat seit circa 09.2018 auch Probleme? Stichworte: Upload, QPSK, QAM8, Rückkanalstörer

Beitrag von maduski » 11.12.2018, 19:49

Also kann die CMTS den Modems einzeln vorgeben, mit welcher Stärke sie senden sollen? (Im Rahmen der Range, in der das Modem hoch- bzw. runterregeln kann)