Nachteil eigene FritzBox

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DarkStar
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Re: Nachteil eigene FritzBox

Beitrag von DarkStar » 17.09.2018, 00:18

Stimmt doch gar nicht, ich kenne genug Leute aus anderen Foren die in den letzten 3 Monaten noch problemlos eine IPv4 bekommen haben.

in-need-for-speed
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Re: Nachteil eigene FritzBox

Beitrag von in-need-for-speed » 18.09.2018, 02:15

reneromann hat geschrieben:
16.09.2018, 21:55
Und da man mit dem bis zu 192-MHz-breiten "Superkanal" eh aus dem "alten" NTSC- und PAL-Kanalraster fällt, gibt es auch keine Notwendigkeit mehr, an diesem weiter festzuhalten.
192MHz ist schon noch durch 8 (MHz) teilbar.

(Praktischer Weise aber auch durch 6. Nur die zwischenzeitlich erstmal nur 152-160MHz gehen nur durch 8.)

robert_s
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Re: Nachteil eigene FritzBox

Beitrag von robert_s » 18.09.2018, 04:20

in-need-for-speed hat geschrieben:
18.09.2018, 02:15
reneromann hat geschrieben:
16.09.2018, 21:55
Und da man mit dem bis zu 192-MHz-breiten "Superkanal" eh aus dem "alten" NTSC- und PAL-Kanalraster fällt, gibt es auch keine Notwendigkeit mehr, an diesem weiter festzuhalten.
192MHz ist schon noch durch 8 (MHz) teilbar.

(Praktischer Weise aber auch durch 6.
Da hat man sich eben doch an DOCSIS 3.0 orientiert, und die maximale Kanalzahl angesetzt: 32x6MHz. Als Weiterentwicklung von EuroDOCSIS 3.0 wäre man wohl eher bei 32x8MHz = 256MHz als maximale OFDM-Blockgröße herausgekommen...

in-need-for-speed
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Re: Nachteil eigene FritzBox

Beitrag von in-need-for-speed » 18.09.2018, 16:16

Da die maximalen 32 Downstreams traditionell fast nie am Stück vorkommen, bin ich mir da garnicht so sicher. 24x8MHz könnten ebenso Absicht sein. Zudem klingen glatte 2,1GBit/s doch auch gut. {Wer will schon 2,8GBit/s? :wink2: }

=Lupus=
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Re: Nachteil eigene FritzBox

Beitrag von =Lupus= » 09.01.2019, 02:21

Hallo,

Vielleicht solltet ihr bei dem ganzen DOCSIS 3.1 Gedanken mal ab von den Kanälen kommen...
Denn genutzt werden nicht mehr einzelne Kanäle sondern es wird der komplette Frequenzbereich der 24,48,72,96,120, 144, 192 MHz breit sein kann.
Keine leeren Trennfrequenzen und so.
Und damit die alten US- und Euro-DOCSIS3.0 Bänder schön genutzt werden können (für anderes) und man keine "Frequenzumbauten" basteln muss hat man mit Absicht das kleinste gemeinsame Vielfache von 8 MHz und 6 MHz gewählt - 24. Bzw vielfaches davon wenn mehr Platz frei ist.

Nach derzeitiger Spezifikation werden 160 MHz für den Downstream reserviert. Dies entspricht 20 "alten Kanälen" - bei QAM-256 wäre damit schon Gigabit-Speed möglich. Durch die neuen Standards (OFDM als Unterbau, damit eine 4096-QAM Signalübertragung gewährleistet werden kann) ist der Durchsatz allerdings um ca. 50% über dem alten Standard - technisch bieten diese also schon die Möglichkeit zu 1,5 GBit.

=Lupus=

Flole
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Re: Nachteil eigene FritzBox

Beitrag von Flole » 09.01.2019, 04:53

Muss man wirklich nach 4 Monaten in einem Thread der damals schon etwas offtopic geraten ist jetzt voll offtopic weitermachen?

Und zu deiner Aussage: Welche Spezifikation reserviert denn 160Mhz? Es ging ja bei diesem kleinen Exkurs auch um den Grund warum DOCSIS 3.1 "homogenisiert" wurde, und der liegt im Wegfall des Kanalrasters (hatten wir ja auf der Seite davor schon), um sich das herzuleiten muss man also in Kanälen denken (6 bzw 8Mhz) und dann stellt man was fest wenn man so einen ofdm Block auf einen 6 oder 8Mhz Kanal packen will (das wird eng, zu eng), da braucht man also zwangsläufig mehr Kanäle für und deshalb konnte man den Kanalgedanken auch gleich ganz aufheben anstelle vielfache von 6 und 8 mhz in 2 Standards zu nehmen die sowieso aus dem Raster fallen. Jeder Anbieter kann dann selbst durch Auswahl der Blockgröße das Raster in dem er sein will auswählen.

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Re: Nachteil eigene FritzBox

Beitrag von =Lupus= » 09.01.2019, 12:10

Öhm... fällt mir dann auch so auf. 160 ist ja out-of-raster-Dingenskirchen.

Wobei ich eher glaube, dass die Einträge im neuen Frequenzraster falsch sind. Ich meine die ersten vier Einträge wo DOCSIS3.0 DS steht. Dann hätten wir nämlich wieder die homgenen 192 MHz.

*EDIT* D138,146,154,160 werden von meiner Fritte als DoCSIS3.0 Kanäle benutzt... Was isn das fürn Chaos...

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Re: Nachteil eigene FritzBox

Beitrag von DerSarde » 09.01.2019, 12:57

=Lupus= hat geschrieben:
09.01.2019, 12:10
Öhm... fällt mir dann auch so auf. 160 ist ja out-of-raster-Dingenskirchen.
Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege, aber kann man die Breite eines DOCSIS 3.1 - Blocks nicht beliebig zwischen 24 und 192 MHz wählen?
Wobei es aktuell natürlich sinnvoll ist, wenn die Breite durch 6 oder bei uns eher 8 teilbar ist, damit der Block lückenlos zwischen die anderen festen Kanäle eingepasst werden kann.
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Re: Nachteil eigene FritzBox

Beitrag von Flole » 09.01.2019, 14:16

Ja ganz genau darum gehts doch :D Deswegen gibts nur noch einen Standard und der Betreiber nutzt das im Idealfall auf eine sinnvolle Art (und bastelt da nicht irgendwelche völlig bekloppten Kanalbandbreiten hin), und das sind je nach Region halt 6 bzw. 8 Mhz, nur ist das jetzt nicht mehr verpflichtend und man könnte zum Beispiel wenn man jetzt auf 1200Mhz erhöht und dann feststellt es geht nur bis 1187 Problemlos da auch etwas früher aufhören.

reneromann
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Re: Nachteil eigene FritzBox

Beitrag von reneromann » 09.01.2019, 20:37

Du kannst bei DOCSIS3.1 auch einzelne Kanäle mittig innerhalb des Blocks "auslassen" - es ist also durchaus möglich, einen 192 MHz-Block von z.B. 122 Mhz bis 314 MHz zu betreiben, dann aber die Kanäle auf 210, 218 und 226 MHz z.b. für TV "auszusparen". Die entsprechenden Sub-Carrier der FFT sind dann halt auszunullen - und es muss zusätzlich ein Schutzabstand ebenfalls "ausgenullt" werden.