Wie weiter, Sonderkündigung?

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Karate1
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Wie weiter, Sonderkündigung?

Beitrag von Karate1 » 26.07.2019, 08:36

Hallo,

ich habe den Vodafone Red Internet und Phone 200 Cable Vertrag. Vertag besteht schon etwas länger und läuft noch bis Mai nächsten Jahres.

Anfangs war alles ok. Zwischendurch gab es mal kleinere Probleme die aber behoben wurden.

Seit einiger Zeit ist jedoch unser Internet recht langsam. Gibt Zeiten da liegt der Download mal gerade bei 1 MB oder drunter. Wlan mal besser mal schlechter bis zu Komplettausfall für ein paar Minuten (Fritz Box 6490 steht am Hauseingang, im Hause mit Fritz Powerline).

Dachte dann na ja, vielleicht kleinere Störungen. Nur nachdem dies sich bestimmt nun schon seit 3 -4 Monaten hinzieht

Anrufe bei Hotline. Rückmeldung alles wäre in Ordnung.

Da jedoch keine Besserung eintritt, habe ich mal im Vodafone Forum nachgefragt, sollte dann die Werte posten, nachdem ich auch eine Speedmessung an der Box direkt durchgeführt hatte und erhielt daraufhin die Meldung, dass ein Problem bestehe und zwar eine zentrale Auslastung am Ring (Was auch immer dies ist) und die Störung sollte noch diesen Monat behoben sein. Ebenso kam ein Störungsticket. Dies war am 12.7.
Seitdem hat sich jedoch nichts gebessert.

Wie lange braucht so eine Behebung, bin kein Experte?

Schreiben per Einschreiben/Rückschein? an Vodafone mit Aufforderung nun zu beheben oder Sonderkündigung oder per Mail?
Nur gibt es bei uns hier im Ort mal nur noch die Telekom mit 25 MB plus 50 mb maxMagenta M Hybrid oder 1 & 1 mit 50 Mb, nur ob die besser sind.

Danke.

reneromann
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Re: Wie weiter, Sonderkündigung?

Beitrag von reneromann » 26.07.2019, 08:44

Aus- bzw. Überlastung des Ringes heißt schlichtweg, dass zu wenig Bandbreite für zu viele Kunden bereitsteht.
Je nachdem, wo die Überlastung stattfindet, kann das schon mal mehrere Monate dauern, bevor das behoben ist.
Und klar, du kannst ggfs. sonderkündigen. Nur ob dir dann damit geholfen ist, dass du per DSL nur einen Bruchteil der Geschwindigkeit erreichst, musst du selbst wissen.

Noch was:
Alles was hinter der Box passiert (PowerLine / WLAN) ist NICHT Sache von VF. Sollte an der 6490 von VF die Geschwindigkeit voll anliegen und aufgrund von örtlichen Faktoren bei dir (WLAN/Powerline-Störungen) es zu Abrissen/Verbindungsausfällen und/oder Geschwindigkeitseinbußen kommen, so besteht KEIN Sonderkündigungsrecht.
Speedtests müssen daher IMMER per LAN durchgeführt werden, damit sie einen realistischen Wert bringen - Speedtests per WLAN oder PowerLine sind aufgrund der dortigen mannigfaltigen Störeinflüsse nicht zielführend.

Karate1
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Re: Wie weiter, Sonderkündigung?

Beitrag von Karate1 » 26.07.2019, 08:47

Hallo,

erstmal schon danke.

Speedtest wurden jeweils per LAN durchgeführt.

Karate1
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Re: Wie weiter, Sonderkündigung?

Beitrag von Karate1 » 26.07.2019, 08:49

Und klar, du kannst ggfs. sonderkündig ... st wissen.

Damit ist gemeint, dass wenn ich zu Telekom oder 1 & 1 wechseln würde, dass ich am Ende auch nicht mehr wie der Durchschnitt bei mir derzeit von ca. 10 MB im Download erreichen würde.

Karate1
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Re: Wie weiter, Sonderkündigung?

Beitrag von Karate1 » 26.07.2019, 08:52

Je nachdem, wo die Überlastung stattfindet, kann das schon mal mehrere Monate dauern, bevor das behoben ist.
Super, dass Problem bei mit besteht ja schon seit 3-4 Monaten und dürfte dann ja wohl schon etwas länger bekannt sein.Irgendwelche Techniker oder sonstiges sind hier im Umkreis nicht zu sehen.

reneromann
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Re: Wie weiter, Sonderkündigung?

Beitrag von reneromann » 26.07.2019, 09:19

Karate1 hat geschrieben:
26.07.2019, 08:49
Und klar, du kannst ggfs. sonderkündigen. Nur ob dir dann damit geholfen ist, dass du per DSL nur einen Bruchteil der Geschwindigkeit erreichst, musst du selbst wissen.
Damit ist gemeint, dass wenn ich zu Telekom oder 1 & 1 wechseln würde, dass ich am Ende auch nicht mehr wie der Durchschnitt bei mir derzeit von ca. 10 MB im Download erreichen würde.
10 MB/s [= 80 MBit/s] wirst du mit einer 25 MBit/s-Leitung (+Hybrid) oder der 50 MBit/s-Leitung von 1&1 definitiv nicht erreichen - geht auch gar nicht, weil du dort eine maximale Geschwindigkeit deutlich unterhalb der 80 MBit/s hast.
Karate1 hat geschrieben:
26.07.2019, 08:52
Je nachdem, wo die Überlastung stattfindet, kann das schon mal mehrere Monate dauern, bevor das behoben ist.
Super, dass Problem bei mit besteht ja schon seit 3-4 Monaten und dürfte dann ja wohl schon etwas länger bekannt sein.Irgendwelche Techniker oder sonstiges sind hier im Umkreis nicht zu sehen.
Und Techniker musst du im Umkreis auch nicht zwingend sehen - es kann auch eine Überlastung weiter weg von dir sein.

Archetim
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Re: Wie weiter, Sonderkündigung?

Beitrag von Archetim » 26.07.2019, 09:29

Karate1 hat geschrieben:
26.07.2019, 08:49
Und klar, du kannst ggfs. sonderkündig ... st wissen.

Damit ist gemeint, dass wenn ich zu Telekom oder 1 & 1 wechseln würde, dass ich am Ende auch nicht mehr wie der Durchschnitt bei mir derzeit von ca. 10 MB im Download erreichen würde.
Natürlich nicht (ich denke, du meinst 10 Mbps), mit DSL hat man üblicherweise immer die maximale Geschwindigkeit, die am Anschluss anliegt. Das müssen bei DSL "bis zu" 50 Mbps natürlich keine 50 sein, irgendwas zwischen über 16 und 50 bekommst du dann. Da die Telekom nur VDSL 25 ausweist, wohl eher im unteren Bereich. 1&1 hat da nur keinen separaten Tarif, daher bieten sie dir 50 an. Also Kabel bietet theoretisch viel mehr, wenn die Segmentauslastung mitspielt, ansonsten schwankt es teilweise dramatisch. Am DSL hast du zwar weniger, aber das konstant. Das muss man dann halt anhand seines Nutzungsverhaltens entscheiden, ob man die manchmal verfügbaren XXX Mbps wirklich braucht, dafür in der "Hauptverkehrszeit" auf unbenutzbare Werte absackt, oder nicht besser mit konstant stabilen 20 MBps zufriedener ist.

Hast du mal zu "unüblichen" Zeiten nen Speedtest gemacht? Wenn die Werte dann deutlich besser sind, dann weißt du sicher, dass es wirklich das Segment ist.

Ansonsten gilt, was @reneromann sagt: Wenn VF ausbauen muss, kann das sehr lange dauern. Ich hatte im Bekanntenkreis einen Fall, da hat es fast ein Jahr gedauert. Ich empfehle dann aber dringend ein deutliches Gespräch mit der Hotline. Bei dem Bekannten hatte man durch eine Einmalgutschrift den Preis für dieses "kaputte Jahr" faktisch genullt, nur damit er bleibt. Wobei dort auch keinerlei DSL-Alternative verfügbar war.

mfg, Archetim

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Re: Wie weiter, Sonderkündigung?

Beitrag von berlin69er » 26.07.2019, 10:38

Dem kann ich nur zustimmen!
Den ganzen Mist mit Segementüberlastungen tue ich mir nie mehr an! Zumal es im Kabel heute noch gut sein kann, aber morgen einfach zu viele neue Anschlüsse verkauft werden. Ist halt ein Shared Medium.

In den ganzen fast 10 Jahren, in denen ich jetzt VDSL hatte (wichtig, dass es kein DSL ist!), gab es nicht ein einziges Mal ein Absacken der Geschwindigkeit, weil zu viele die Leitung genutzt haben. Im Kabel war das zu Stoßzeiten Normalzustand.

Eine höhere Geschwindigkeit hab ich auch nie vermisst, denn was bringt einem die im Kabel, wenn sie nur auf dem Papier steht...
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Re: Wie weiter, Sonderkündigung?

Beitrag von robert_s » 26.07.2019, 11:02

berlin69er hat geschrieben:
26.07.2019, 10:38
Den ganzen Mist mit Segementüberlastungen tue ich mir nie mehr an! Zumal es im Kabel heute noch gut sein kann, aber morgen einfach zu viele neue Anschlüsse verkauft werden. Ist halt ein Shared Medium.

In den ganzen fast 10 Jahren, in denen ich jetzt VDSL hatte
Also hast Du seit fast 10 Jahr überhaupt keine Erfahrungen mit Kabel mehr? Ich habe vor 3 Jahren nach 10 Jahren VDSL-50 zum Kabel gewechselt, weil mir die 50Mbit/s einfach nicht mehr reichten. Jetzt habe ich seit 8 Monaten Gigabit, und das kommt auch rund um die Uhr an. Speziell seit dem Ausbau auf DOCSIS 3.1 ist doch reichlich Segmentkapazität vorhanden (2,7Gbit/s).

An Deinem MSAN teilen sich übrigens alle Anschlüsse üblicherweise einen 1Gbit/s-Uplink. So viel zur Mär vom "Shared Medium". Bei DSL sind Überlastungen nur deshalb seltener, weil die Kundenanschlüsse so kreuzlahm sind.

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Re: Wie weiter, Sonderkündigung?

Beitrag von berlin69er » 26.07.2019, 12:48

Dir kann es aber weiterhin passieren, dass ein übereifriger Klinkenputzer das Segment mit neuen Kunden zustopft.
Und wenn mehrere User zur gleichen Zeit einen Gigabit Anschluss anwerfen, ist es auch mit Docsis 3.1 Essig...
Das Problem ist doch, dass VF keinen Cut macht, sondern immer weiter, auch in überlastete Segmente neue Anschlüsse verkauft.

Komisch, dass Segmentüberlastung im (V)DSL kein Thema ist...
Ich habe meine 50000 konstant, egal wer parallel noch surft. Zudem werden nicht unendlich Anschlüsse geschaltet. Das ist eben der Unterschied zu Kabel, speziell von VF.
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