Probleme mit "Neuem Abrechnungssystem"?

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spreeloewe
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Re: Probleme mit "Neuem Abrechnungssystem"?

Beitrag von spreeloewe »

Na ja, das mit dem Querlesen stimmt schon.
Es sind mehrere Verträge.
Aber das was KD im Rechnungswesen macht ist rechtswidrig und inzwischen hat KD das Chaos noch größer werden lassen, da die erneut die Zahlungen falsch zugeordenet haben- Trotz Zahlungsavis und korrektem Verwendungszweck!!
Es scheinen keine ausgebildeten Buchhalter im Rechnungswesen arbeiten, zumindest könnte das für die Debitorenbuchhaltung zutreffen.
Die können noch nicht einmal eine ordentliche Gutschrift erstellen, sondern erzeugen sogar gesetzwidrige Rechnungen.

Die erste Abbuchung nach der Umstellung lag 5 Tage früher als bisher üblich und ich wurde in keiner Weise vorher informiert, dass die Abbuchungen zu einem früheren Termin erfolgen.

KD löste die Lastschriften sofort mit der Rechnungslegung aus und nach zwei Tagen war die Abbuchung bei meiner
Hausbank.
Die Rechnungen selbst habe ich drei Tage nach Rechnungslegung durch Online-Zustellung erhalten.

Ich habe mehrere unvollständige Kontoauszüge zu meinem Kundenkonto erhalten, wenn man diese zusammenfasst, dann sind die Buchungsfehler erkennbar.
Werden die Kontoauszüge einzeln betrachtet, dann ist der Kunde überfordert, weil Geschäftsvorfälle fehlen.
(Schade, dass mein Multifunktions-Drucker die Kontoauszüge nicht auf dem weichen Papier von der Rolle kopieren kann, denn das orignale Papier ist für den "besseren" Verwendungszweck der Kontoauszüge zu hart.)

Das was mich stört sind nicht die Buchungsfehler, sondern die fehlende Bereitschaft, diese Fehler sachgerecht zu korrigieren.
Selbst dann, wenn man den Mitarbeitern direkt zeigt welche Fehler gemacht wurden und die Korrekturen im Detail erläutert, werden diese nicht akzeptiert.
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spreeloewe
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Re: Probleme mit "Neuem Abrechnungssystem"?

Beitrag von spreeloewe »

Bubblegum hat geschrieben: Nicht jeder liest alle Beiträge quer durch alle Forenteile - und offen gestanden, erscheint die Praxis mit dem
"Ich parke mein Geld auf Tagesgeldkonto und konnte wegen der fehlenden Zustellung das Girokonto nicht rechtzeitig auffüllen " immer sehr auf Kante genäht ...
Ich kann online von Tagesgeld aufs Girokonto innerhalb meiner Hausbank umbuchen.
Selbst wenn ich am Banktag der Abbuchung nach dieser umbuche, dann geht keine Lastschrift in die Hose...

KD hat ganz einfach meine sofortige Überweisung nach der RLS nicht zum Ausgleich für eine konkrete Rechnung verwendet, sondern damit die Rücklastschriftgebühren ausgeglichen und den Rest irgendwie zum Ausgleich anderer Rechnungen verwendet.
Zum Zeitpunkt der Überweisungen und auch bis heute wurden mir keine RL-Gebühren auf Rechnungen weiter berechnet, aber eine "2. Mahnung" mit einer Nötigung im Text (nach "Bitte beachten Sie:" zugeschickt.
Der "Übertrag aus vorangegangenen Rechnungen" enthält rechtswidrig die in keiner der vorangegangenen Rechnungen berechneten RL- Gebühren, denn nur der Rechnungsendbetrag ist rechtlich verbindlich.
Der "Übertrag" ist nur eine Information, dass zur Rechnungslegung (angeblich!?) noch offene Posten im System bestanden, denn eine detaillierte Auflistung der einzelnen offenen Posten erfolgt nicht.
Der Kunde kann noch deshalb noch nicht einmal die Ursache der Offenen Posten im Vergleich mit seinen Unterlagen feststellen.
Wenn Gebühren nicht in einer Rechnung mit an den Kunden berechnet werden, dann dürfen diese nicht als Offene Posten geführt bzw. mit Zahlungen ausgeglichen werden.
Eine Führung von OP ohne Rechnungslegung an den Kunden, also im "Hintergrund", ist verboten!
Anstelle die an die Hausbank von KD gezahlten RL-Gebühren als Aufwand "Nebenkosten des Geldverkehrs" in meinem Kundenkonto auszugleichen haben die "Fachleute" mir diese in einer Rechnung als Gutschrift berechnet, was in der Realität nur eine Verbuchung innerhalb des Kundenkontos darstellt und nicht zu einer Veränderung des Saldos vom Kundenkonto führt (unsinnige "Buchung im Kreis").
Die Buchführung meines Kundenkontos ist seit der Systemumstellung durch weitere Buchungsfehler so fehlerhaft, dass die gesamte Buchhaltung für diesen Zeitraum verworfen werden muss bzw. von den Buchprüfern des Finanzamtes bei eventuellen Buchprüfungen verworfen wird.
Nur ein kompletter Neuaufbau der Buchhaltung ist die einzige Lösung.
Aber dafür fehlen bei KD wahrscheinlich die ausgebildeten Fachleute. :roll:
Oder ich bewerbe mich bei KD als Buchhalter im Nebenjob zu meiner Altersrente. :kaffee:
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Bubblegum
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Re: Probleme mit "Neuem Abrechnungssystem"?

Beitrag von Bubblegum »

Ob die gelisteten Probleme im Buchungssystem "nur"mindestens mangelnde Kundenfreundlichkeit oder gar "rechtswidrig" sindmuß wahrlich an einer autorisierten Stelle geprüft werden. Auch der Begriff der Nötigung, über den an anderer Stelle im Forum sich ausgelassen wurde, wird sehr gern und in meinen Augen voreilig und plakativ verwendet.
Das was mich stört sind nicht die Buchungsfehler, sondern die fehlende Bereitschaft, diese Fehler sachgerecht zu korrigieren.
Selbst dann, wenn man den Mitarbeitern direkt zeigt welche Fehler gemacht wurden und die Korrekturen im Detail erläutert, werden diese nicht akzeptiert.
Ob eine Bereitschaft zur Korrektur vorhanden ist, ist sicherlich auch abhängig von der Feststellung, ob ein Fehler bei KD vorliegt.

Die erste Abbuchung nach der Umstellung lag 5 Tage früher als bisher üblich und ich wurde in keiner Weise vorher informiert, dass die Abbuchungen zu einem früheren Termin erfolgen.
Möchte ich nicht bestätigen - die Information über die Veränderung erfolgte grundsätzlich im Vorfeld auf den Rechnungen als auch im Kundenportal. Auch wenn eine Mitteilung / Bestätigung über den neuen Buchungstermin da nicht zu finden war.

Bei grundsätzlicher Fälligkeit zum Monatsbeginn (weil monatlich im voraus) sollte es nicht problematisch sein. Auch wenn die Praxis und Forenbeiträge gegenteiliges beschreiben.
Es scheinen keine ausgebildeten Buchhalter im Rechnungswesen arbeiten, zumindest könnte das für die Debitorenbuchhaltung zutreffen.
Die können noch nicht einmal eine ordentliche Gutschrift erstellen, sondern erzeugen sogar gesetzwidrige Rechnungen.
Wie die Debitorenbuchhaltung selbst arbeitet, kann ich nicht sagen. Dort wird sicherlich mit vorgegebenen Programmen entsprechende Anfragen und Buchungen abgearbeitet. Ob für diese Tätigkeit (Programmfelderbefüllung) ein komplette Buchhalterausbildung erforderlich ist möge wer anderes feststellen oder beurteilen. Diejenigen, die Buchungsanfragen einstellen sind mit Masse im Telefonvertrieb tätig, sei es in den KD eigenen Centern oder auch bei "Dienstleistern". Nicht einmal im Bereich des Mahnwesen werden sich ausschliesslich langjährig ausgebildete Kaufleute oder gar Buchhalter finden. Für die Rechnungslegung sind diese nicht einmal verantwortlich.

Die Einzelnen Belastungen weist KD mitunter auch als Gebühren in den Mahnungen aus. Ob dies mit den Vorgaben der Buchführungsvorgaben zusammenpasst - auch hier muß ich selbst passen. Der Kunde erhält jedenfalls die Mitteilung darüber ...

Es lebe das "System".
Ich kann online von Tagesgeld aufs Girokonto innerhalb meiner Hausbank umbuchen.
Selbst wenn ich am Banktag der Abbuchung nach dieser umbuche, dann geht keine Lastschrift in die Hose...
Ist das grundsätzlich so, oder ist die genutzte Bank einfach "nur" verflixt schnell oder gar kundenorientierter als andere?
Mit diesem (deinen) Erfahrungswert bitte ich meinen gestreuten Zweisel ("sehr auf Kante genäht ...") zu entschuldigen.
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spreeloewe
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Re: Probleme mit "Neuem Abrechnungssystem"?

Beitrag von spreeloewe »

Bubblegum hat geschrieben:Ob die gelisteten Probleme im Buchungssystem "nur"mindestens mangelnde Kundenfreundlichkeit oder gar "rechtswidrig" sindmuß wahrlich an einer autorisierten Stelle geprüft werden.

Ob eine Bereitschaft zur Korrektur vorhanden ist, ist sicherlich auch abhängig von der Feststellung, ob ein Fehler bei KD vorliegt.

Die Einzelnen Belastungen weist KD mitunter auch als Gebühren in den Mahnungen aus. Ob dies mit den Vorgaben der Buchführungsvorgaben zusammenpasst - auch hier muß ich selbst passen. Der Kunde erhält jedenfalls die Mitteilung darüber ...

Es lebe das "System".

Ist das grundsätzlich so, oder ist die genutzte Bank einfach "nur" verflixt schnell oder gar kundenorientierter als andere?
Mit diesem (deinen) Erfahrungswert bitte ich meinen gestreuten Zweisel ("sehr auf Kante genäht ...") zu entschuldigen.
Ich bin ausgebildeter Buchhalter und habe vor Jahren in einer der größten Debitorenbuchhaltung Berlins (ca. 3 Mio. Kunden) gearbeitet.
Wir waren alle gut ausgebildet, denn jeder Mitarbeiter musste, und muss es heute noch, die Korrekturen selbständig buchen und für diese Buchung den dafür notwendigen Buchungsbeleg der Korrektur vorbereiten und von festgelegten anderen Mitarbeitern die Kontrollbestätigung einholen.

Rechtswidrig ist an meinen konkreten Rechnungen dass die RL-Gebühren als Gutschrift in der Monatsrechnung erscheinen ohne dass in einer der vorhergehenden Rechnungen eine Weiterberechnung erfolgte. (KD hat zugesagt, dass die RL-Gebühren ausgebucht werden, was so jedoch nicht sachgerecht ist.)
Es gibt deshalb Differenzen im Saldo der Offenen Posten beim Kunden und bei KD, welche durch diese Art der "Gutschriften" nicht korrigiert wird.
Außerdem müssen bei der Buchung der Rücklastschriften der Rechnungsendbetrag und die RL-Gebühren getrennt auf dem Kundenkonto gebucht werden, so dass zwei getrennte offene Posten entstehen. Bei KD wird die Gesamtsumme aus Rechnungsbetrag und RL-Gebühr auf dem Kundenkonto verbucht, so dass nur ein offener Posten entsteht, welcher die zwei Geschäftvorfälle (Rückgabe Lastschriftbetrag und Bezahlung RL-Gebühr) nicht abbildet.
Das ist ein Verstoß gegen den Grundsatz der Übersichtlichkeit der "Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung" (GOB) gemäß Abgabenordnung.
Die falsche Verbuchung meiner Überweisung hat KD sogar schriftlich bestätigt, behauptet aber, dass eine Korrektur nicht möglich sei.
Das Erstellen von separaten Gutschriften zum Ausbuchen von fehlerhaften offenen Posten können die Mitarbeiter auch nicht, so entstanden bei mir "Rechnungen" mit Verbindlichkeiten von KD an Kunden (negativer Rechnungsendbetrag!).
Der Kundenservice ist mit Rechnungsreklamationen überfordert und blockt auch deshalb alles ab, weil die MA des Kundendienstes die Buchungen auf dem Kundenkonto nicht im Detail sehen, sondern nur an Hand der Rechnungen und der Offene-Posten-Liste entscheiden müssen.
Zusammenhänge werden nicht sichtbar bzw. könnten mangels fachwissen des MA nicht erkannt werden.

Aber das größte Problem bei KD scheint die Software zu sein, bei welcher nicht sorgfältig genug bei der Installation vorgegangen wurde und auch an der umfassenden Schulung der MA gespart wurde.
Bei einem neuen System gibt es doch auch Anlaufprobleme, aber diese einseitig auf die Kunden abzuwälzen ist unfair.
Nitwendig wäre gerade in den ersten Monaten eine sachkundige Flexibilität zur Fehleranalyse und für Korrekturen.
Bei der "SWISSAIR" gab es eine sogenannte "Fehlerkultur" als betriebliche Richtlinie zur Fehlervermeidung. So etwas fehlt bei KD.
Vergessen die GF von KD, dass nur zufriedene Kunden das Gehalt aller Mitarbeiter, einschließlich GF, zahlen?

Ach so, es ist bei meiner Bank wirklich so, dass Bar-Einzahlungen und interne Online Umbuchungen sofort auf dem Girokonto sichtbar sind. Das gilt auch für Online-Überweisungen zwischen Konten des selben Kreditinstituts.