Wechsel von DSL zu Kabel

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Don_Vasquez
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Wechsel von DSL zu Kabel

Beitrag von Don_Vasquez » 21.02.2017, 00:28

Abend,

Ist hier jemand im Forum anwesend, der mir sagen kann, wie die Segmentauslastung in Lübeck ist ( Buntekuh)?
O2 macht bei uns seit 9 Monaten nur Probleme und jetzt steht halt ein Wechsel an.
Entweder Telekom VDSL50 oder VFKD 400 .
Bei Telekom kann ich mir sicher sein, dass diese 50 MBits auch zur Rush Hour ankommen.( getestet beim Nachbarn). Wie siehts jetzt aus mit den 400 MBits seitens KD? Bin beim Stöbern hier im Forum auf Horror- Beiträge gestoßen von wegen 1-3 Mbits bis zu Internetausfällen.

Wäre nett wenn sich hier Leute dazu äußern könnten, nicht nur die Lübecker :grin:

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berlin69er
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Re: Wechsel von DSL zu Kabel

Beitrag von berlin69er » 21.02.2017, 06:17

Ganz ehrlich: geh zur Telekom! Da kannst du dir auch sicher sein, dass die Geschwindigkeit auch dauerhaft in der Zukunft erreicht wird. Bei VF Kabel kannst du das nicht erwarten, wenn in das vorhandene Segment immer weiter neue Anschlüsse verkauft werden.
Kabelnetz: Vodafone Kabel Deutschland Berlin-Lichtenrade (voll ausgebaut)
TV: Sony KD-55A1 OLED
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robert_s
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Re: Wechsel von DSL zu Kabel

Beitrag von robert_s » 21.02.2017, 07:21

berlin69er hat geschrieben:Ganz ehrlich: geh zur Telekom! Da kannst du dir auch sicher sein, dass die Geschwindigkeit auch dauerhaft in der Zukunft erreicht wird.
Pustekuchen! Die Telekom schaltet auch aufs Kabelbündel, was geht, und das kann ggf. selbst mit Vectoring dazu führen, dass nicht mehr auf die volle Datenrate synchronisiert werden kann. Dann bekommst Du nicht nur zeitweise nicht mehr die volle Datenrate, sondern NIE mehr, denn im Gegensatz zu Vodafone Kabel wird dann auch nix ausgebaut.

Lutze

Re: Wechsel von DSL zu Kabel

Beitrag von Lutze » 21.02.2017, 09:30

Genau, mein DSL erreichte nie die vollen 25Mbit. Gut es war nah dran aber es schwankte je nach Tageszeit. Abends zur Prime Time verschlechterte sich sowohl Internet als auch Entertain TV. In der Zeit bei Entertain hatte ich es 2 mal das über Wochen speziell TV Qualitätsprobleme hatte. Jedes mal über Wochen, scheinbar wurde dann etwas ausgebaut. Lag technisch nicht an mir, den beim Nachbarn genau das gleiche. Ich finde Kabel deutlich besser bis jetzt, habe es aber auch erst seit 3 Monaten.
Bekannte meiner Mutter hat auch immer wieder Probleme, meine Mutter fragt dann immer ob ich die auch habe. War nie der Fall(wohnt 2km Weg die Dame) aber sie hatte die Probleme deutlich häufiger.
Nun hatte ich nur VDSL25 und deshalb ging auch nur 1 Sender in HD gucken oder aufnehmen zur selben Zeit. Das ist jetzt bei Kabel natürlich auch viel besser.
Zuletzt geändert von Lutze am 21.02.2017, 09:33, insgesamt 1-mal geändert.

Lutze

Re: Wechsel von DSL zu Kabel

Beitrag von Lutze » 21.02.2017, 09:33

sorry das sollte ein edit nicht Zitat werden, löschen geht ja nicht.

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berlin69er
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Re: Wechsel von DSL zu Kabel

Beitrag von berlin69er » 21.02.2017, 13:16

Ich hab die 50000er VDSL über 1&1 und hatte noch nie Probleme mit der Geschwindigkeit... Sehr wohl aber mit Kabel Inet. Und nu?
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Lutze

Re: Wechsel von DSL zu Kabel

Beitrag von Lutze » 21.02.2017, 13:28

nix und nu, das bedeutet nur das es egal bei welchem Anbieter, egal ob VDSL oder Kabel nicht immer mit den versprochenen Leistungen klappt.
Du hast schließlich behauptet bei VDSL läuft immer alles mit der max. gebuchten Datenrate. Gerade bei VDSL ist das ja auch noch abhängig von der Entfernung zum nächsten Verteiler und es gehen bei gebuchten 50 Mbit manchmal eben nur max 40 oder 45 schon wegen der Entfernung. Bei Überlastung am Abend geht es dann noch mehr in die Knie.

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berlin69er
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Re: Wechsel von DSL zu Kabel

Beitrag von berlin69er » 21.02.2017, 13:35

Von einer abendlichen Überlastung, a'la Segementüberlastung im Kabel hab ich bei VDSL aber noch nichts mitbekommen und auch nichts gehört...
Das die gebuchte Geschwindigkeit von der Entfernung zum nächsten DSLAM abhängig sein kann, ist mir bekannt. Allerdings wird es einfach nicht vermarktet, wenn die Geschwindigkeit zu niedrig ist, im Gegensatz zu Kabel. Von daher hat man schon eine gewisse Zukunftssicherheit.

Was ich behauptet habe, liest du vielleicht bitte noch mal genau... :flöt:
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Boba Fett
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Re: Wechsel von DSL zu Kabel

Beitrag von Boba Fett » 21.02.2017, 13:42

berlin69er hat geschrieben:Ich hab die 50000er VDSL über 1&1 und hatte noch nie Probleme mit der Geschwindigkeit... Sehr wohl aber mit Kabel Inet. Und nu?
Achso, wenn du irgendwo ein Problem hast, heisst das, dass das nie und bei niemandem funktionieren kann und wenn bei dir etwas geklappt hat, heisst dass, das auch niemand anderes damit Probleme haben kann?

Ich verstehe auch nicht, woher die ewige Denke kommt, dass man bei DSL immer die volle Bandbreite kriegen müsse? Nur die Verbindung vom Teilnehmer zum DSLAM wird hier nicht geshared, die weitere Anbindung vom DSLAM zum Backbone ist bei DSL genauso unter allen Teilnehmern am DSLAM geshared wie das Kabel zwischen allen Anschlüssen eines Segments.
Der EINZIGE unterschied ist: Die T-Com überbucht die DSLAM-Anbindung nicht so stark, wie VF das mit manchen Segmenten macht. Und zusätzlich sind die Anschlüsse in einem DSLAM begrenzt. Wenn die voll sind, muss ein weitererer DSLAM her (oder der vorhandene ausgebaut werden), womit meistens auch gleich die Anbindung aufgestockt wird. Deswegen sind die Geschwindigkeiten bei DSL zuverlässiger.

Auch die generelle Bandbreite ist genauso ein "Bis zu" wie im Kabelnetz. Nur bei DSL wird die maximal mögliche Leistung durch die TAL bestimmt, neben der verfügbaren Technik. Desweiteren hat die T-Com halt eher das verhalten, dass wenn technisch bedingt nur 35Mbit/s gingen, man idR gar keinen 50Mbit/s-Anschluss kriegt, sondern einem dann direkt nur der 25MBit/s angeboten wird. Bei Kabel ist es eher umgekehrt, die wissen sehr wohl dass (zumindest zur Primetime) nur noch 35Mbit/s durchkommen, verkaufen dir aber trotzdem den 400MBit/s-Anschluss.

Ich habe übrigens schon tageszeitliche Schwankungen bei DSL-Anschlüssen erlebt. Nämlich als bei uns im Dorf 2005 oder so (also wirklich verdammt spät) endlich mal DSL ausgebaut wurde, was voher nicht gemacht wurde, weil es sich ja "nicht lohnen würde, wegen den paar Anschlüssen". Als dann doch ausgebaut wurde, waren für das ganze 3500 Einwohner-Dorf ganze 500 DSL-Ports geplant. Diese 500 Ports waren bereits 2 Wochen nach der Ankündigung des Ausbaus mit verbindlicher Vertragsannahme ausgebucht. In der ersten Welle wurden wirklich nur diese 500 Ports geschaltet, aber wegen noch weiteren mehreren hundert offenen Anfragen, wurden dann mal Hoppla-Hopp dies DSLAMs aufgestockt, aber die Anbindung für den ganzen Ort nicht verbessert -> Wenn alle online waren, wurde es überall langsamer, weil natürlich der Uplink zu klein für so viele Teilnehmer war (Die DSL-Modems natürlich trotzdem mit 16Mbit/s gesynced, weil die Verbindung zum DSLAM hat ja tatsächlich 16MBit/s Bandbreite gehabt). Allerdings wurde das dann auch reltiv zeitnah (ca. 2-3 Monate später) ausgebaut und dann war alles wieder gut.
Zuletzt geändert von Boba Fett am 21.02.2017, 13:48, insgesamt 1-mal geändert.

Lutze

Re: Wechsel von DSL zu Kabel

Beitrag von Lutze » 21.02.2017, 13:44

berlin69er hat geschrieben: Was ich behauptet habe, liest du vielleicht bitte noch mal genau... :flöt:
habe ich gemacht
berlin69er hat geschrieben:Da kannst du dir auch sicher sein, dass die Geschwindigkeit auch dauerhaft in der Zukunft erreicht wird. Bei VF Kabel kannst du das nicht erwarten, wenn in das vorhandene Segment immer weiter neue Anschlüsse verkauft werden.
Na hoffentlich macht dich der Threadstarter dafür nicht haftbar wenn es nicht klappt.
berlin69er hat geschrieben:Von einer abendlichen Überlastung, a'la Segementüberlastung im Kabel hab ich bei VDSL aber noch nichts mitbekommen und auch nichts gehört...
Das die gebuchte Geschwindigkeit von der Entfernung zum nächsten DSLAM abhängig sein kann, ist mir bekannt. Allerdings wird es einfach nicht vermarktet, wenn die Geschwindigkeit zu niedrig ist, im Gegensatz zu Kabel. Von daher hat man schon eine gewisse Zukunftssicherheit.
Es war hier ganz deutlich das wenn abends Fernseh und Internet angehen die Qualität bei beiden in den Keller ging. Das scheint mit dem Neuanschluß weiterer Kunden zusammen gehangen zu haben. Es dauerte Wochen/Monate bis wieder der vorherige Standard hergestellt wurde vermutlich nach noch weiteren Anmeldungen die es nötig werden ließen die Anlage auszubauen. Datenrate bei Internet reduzierte sich dann oft auf die Hälfte.